Freitag, 11. Januar 2013

Grosse Scheidegg mit Romanikweg - Tag 2

Das Postauto bringt uns am zweiten Tag von der Schwarzwaldalp zur Grossen Scheidegg, so sparen wir uns den schweisstreibenden Aufstieg auf rund 1960 m.
Erhebende Ausblicke, wenn das Jungfaumassiv einem fast zu Füssen liegt, unten rechts die Häuser von Grindelwald.
Vor uns eine gute Sicht auf den Höhenweg der nach Grindelwald First führt.
Wir nehmen den Weg leicht rechts allgemeine Richtung Scheidegg Läger.
Wunderbare Alpweiden und Gesteinsformationen eintlag des Weges.
Und immer wieder vielfältige Wasserläufe die es zu queren gilt.
Staunen und geniessen mit den "Mächtigen Bernern" auf du und du.
Wenn auch ein wenig im Dunst, doch sehr erhaben, das Wetterhorn mit dem Hengstengletscher.

Die Fauna lädt ebenfalls zum Staunen ein, enorm in welcher Vielfalt sie sich im August hier präsentiert.
Wir wählen den bequemen Höhenweg auf rund 2000m zur Gibelplatte und verzichten auf den Aufstieg zum Hornseeli (aufgeschoben ist nicht aufgehoben), dafür bestaunen wir visavis die Engelhörner, die sich leider nicht  fotogen zeigen.
Ein Blick von der Gibelplatte auf den Wasserfall oberhalb Pfanni, der Abstieg strapaziert unsere die Knie ein wenig.
Vom Pfanni wählen wir  den Höhenweg  in Richtung Mettlen und steigen beim Chrüttergraben in die Gschwandmatt ab.
Im Talboden stossen wir auf den Weg der uns am ersten Tag zur ins Hochtal gebracht hat,  den Rosenlauistock nun im Rücken gehts nun auf bekannten Wegen Talauswärts wo uns die  Standseilbahn wohlbehalten wieder nach Reichenbach bringt. Zwei unvergessliche Tage, im wunderschönen Rosenlauital, gehen damit zu Ende. Müde und reich beschenkt planen  wir, bereits auf der Heimfahrt, unsere Wiederkehr.

Kommentare:

  1. Es sind gegen 30 Jahre !!!! (ich kann das kaum glauben) dass ich auch in dieser Gegend wanderte. Leider hatte man da noch keine Digi im Hosensack... und das Gedächtnis lässt langsam aber siche nach. Jedenfalls die Schwarzwaldalphütte habe ich VIEL bescheidener in Erinnerung.
    Zu der Zeit war ich eigentlich Bergsteigerin und eher Gipfelorientiert. Ich hatte aber eine Verletzung an der Ferse, konnte keine Schuhe tragen und habe diese Höhenwege mit den damals beliebten Slogysandalen von Scholl zurück gelegt. DAS war das Besonere an dieser Wanderung.
    Herzliche Grüsse und danke für diese schönen Posts
    Trudy

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    1. Mit Slogysandalen auf dem Höhenweg, das ist wohl dem jugendlichen Übermut zuzuschreiben. Wir haben uns in die Gegend verliebt und werden sicher wieder dahin zurückkehren.
      Juralibelle

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