Samstag, 9. Mai 2009

Natur pur - auf der zweiten Jurakette


Eine unserer schönsten und abwechslungsreichesden Wanderungen führt vom Passwang nach Gänsbrunnen, die rund sieben Stdunden Wanderzeit (ohne Ruhepausen) bieten vielfältige Erlebnisse.

Eine Wanderung in einer Gegend die das Prädikat "Naturpark-Thal" wirklich verdient.
Mit dem Postauto erreichen wir die Passhöhe des Passwangs auf rund 1000 Höhenmeter. Eine kurze Wegstrecke führt uns nach Osten zur Jurakrete. Da beginnt nun die eigentliche Wanderung auf dem Bergrücken westwärts.

Schon bald können wir am Horizont verschiedene Hügelketten und Zwischenziele ausmachen. (Hohe Winde, Erzberg, Scheltenpass, Matzendörfler Stierenberg, Güggel, Zehnter, Brunnersberg usw.)

Entlang des Beibelbergs mit wunderschönem Blick ins Guldental und den parallel verlaufenden Brunnersberg erreichen wir nach einer knappen Stunde die Flanke des Sonnenbergs.

Der nördlichen Flanke des Sonnenbergs entlag erreichen wir, auf lauschigen Waldwegen, zuerst den unteren Chratten und schon bald den oberen Chratten. Dabei öffnet sich der Blick ins Baselpiet und ins Elsas.

Und wie es sich für einen Jurahöhenweg geziemt, immer mal wieder werden wir durch kurze und heftige Aufstiege gefordert, die jedoch bei der schönen Sicht schnell vergessen werden.
So erreichen wir nach gut zwei Stunden den Berghof Erzberg und sein Restaurant lädt zum Verweilen (ausser er habe gerade geschlossen Mi/DO).

Beim Erzberg wandern wir weiter, an typische Juraweiden entlang Richtung Scheltenpass (im Bildhintergrund links die hohe Winde) und queren auf der Passhöhe die Fahrstrasse und steigen durch den Wald Richtung Matzendörfler Stierenberg.
Kurz vor dem Bergrestaurant zweigt der Weg links Richtung "Güggel", der folgende Aufstieg hats in sich, da ist "Berglerschritt" angesagt. auf dem Güggel (1190 m) angekommen werden wir durch eine traumhaften Rundblick in die Alpen belohnt.

Jeder Wanderer braucht auch eine Pause, wenn dann der Fussschemmel noch von so spezieller Qualität ist - bleiben kaum Wünsche offen.

Die Flora ist dieses Jahr besonders üppig, ganze Felder von Bachbumelen und Waldschlüsselblumen (Primula elatior) an eher schattigen Stellen und gleich daneben das echte Wiesen-Schlüsselblümchen (Primula veris) auf eher trockenen Stelln, tiefblaue Enziane im Wechsel mit unbekannten Schönheiten. An geschützten Stellen sind bereits die ersten Knabenkräter erblüht. Wiese um Wiese ist so von den vielen tausend Blumen übersät.

Vom Güggel geht es nun weiter Richtung Zehnter und nach einer weiteren Stunde Wanderung über die wunderschöne Hochebene Solterschwang (1220m), erreichen wir den Berghof Mieschegg, gerade rechtzeitig für eine Dessertpause.
Der Berghof und seine Kapelle liegt wirklich malerisch in die Landschaft eingebettet.

Frisch gestärkt gehts zum Propstenberg, das kurze,steile Teilstück durch den Wald fordert wieder einmal unsere Kondition. Vorbei an der restaurierten Trockenmauer wandern wir Richtung Harzer und erreichen so nach rund zwei weiteren Stunden den Malsenberg.
Auf der Höhenweg vor dem Malsenberg erhaschen wir nochmals einen Blick auf den eben zurückgelegten Weg.

Ein letzter Blick zurück, der fast stündige Abstieg am Nordhang des Harzer, auf den schön angelegten Waldwegen, ist geschafft. Nun noch eine gute Viertelstunde in Richtung Gänsbrunnen und der Zug führt uns durchs Weissensteintunell nach Solothurn zurück.

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